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Kreuzberg gehört zu den vielfältigsten Stadtteilen Berlins. Hier leben Zehntausende von Menschen aus allen fünf Kontinenten, aus über 150 Ländern dieser Welt. Menschen mit unterschiedlichen kulturellen, sozialen und religiösen Prägungen sowie unterschiedlichsten Lebensweisen und Lebensrealitäten. Neben einem friedlichen Zusammenleben oder auch Nebeneinanderleben dieser Menschen gehören leider auch Feindseligkeiten gegen "Andere" zu einer Realität unseres Stadtteils.
Homophobie, Sexismus, Transphobie, Altersfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit, Antisemitismus, Islamophobie und Rassismus drücken sich immer wieder in subtilen Ausgrenzungen, verbalen Attacken und Beleidigungen oder gar in Gewalttaten aus.
Der Runde Tisch "Kreuzberg für Akzeptanz und Gleichbehandlung" war als einmalige Veranstaltung geplant und hat am 2. Dezember 2008 über 30 Vertreter/innen und Aktivist/innen kultureller und sozialer Einrichtungen und Initiativen, Antigewaltprojekten sowie mit politischen Entscheidungsträger/innen zusammengebracht. Somit fand ein reger Austausch über verschiedene Formen und Zusammenhänge von Gewalt und Diskriminierungen statt, eine Fortsetzung auf unterschiedlichen Ebenen wurde vereinbart.
Dieses Projekt basiert auf den Ergebnissen dieser Runde und behandelt folgende zentrale Themen:
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Diskriminierung und Gewalt im Bezug zum Kreuzberger Alltag,
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Mehrfachdiskriminierung
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Zusammenhänge und Verknüpfungen verschiedener Diskriminierungsformen (Enthierarchisierung)
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Sexismus, Homophobie und Transphobie im Einwanderungsdiskurs.
Dabei sollen relevante Akteure aus Stadtteil, Verwaltung und Politik zur Unterstützung und Verstetigung der Antidiskriminierungsarbeit (stärker) vernetzt und Bewohner/innen aktiv bei der Entwicklung und Umsetzung von Aktionstagen zur Förderung von Akzeptanz und Gleichbehandlung eingebunden werden. Außerdem sollen Qualifizierungsmodule zu "Mehrfachdiskriminierung" in Kreuzberg mit/für Aktivist/innen und lokalen Akteur/innen entwickelt und umgesetzt werden.
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