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KONZEPT | ||
| Problemlagen im Bezirk | ||
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Aufgrund der heterogenen Bevölkerungszusammensetzung, mit der eine Ethnien-, Sprach- und Religionsvielfalt einhergeht, und den schwierigen sozioökonomischen Rahmenbedingungen steht der Bezirk vor besonderen Herausforderungen. Es sind alle Phänomene der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in unterschiedlich starker Ausprägung vorhanden, außerdem existiert Islamismus. Darüber hinaus sind noch die Problemfelder Ethnisierung sozialer Konflikte und ethnische Hierarchisierung feststellbar. Ferner hat die Anzahl rechtsextremer Vorfälle im Ortsteil Friedrichshain stark zugenommen. Die prekäre Lebenssituation und Perspektivlosigkeit vieler Bezirksbewohner/innen, insbesondere von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, schafft einen Nährboden für demokratiegefährdende Einstellungen. Verstärkt wird diese Problematik durch vielfältige Ausgrenzungs- und Diskriminierungserfahrungen von Bewohner/innen mit Migrationshintergrund (z.B. bei der Wohnungs-, Ausbildungsplatz- und Arbeitssuche) und einen öffentlichen und medialen Diskurs, der häufig vorurteilsbehaftet und stigmatisierend ist.
Ziele des Lokalen Aktionsplans Auf folgende Leitziele wurde sich bei Erstellung des Lokalen Aktionsplans geeinigt:
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Umsetzung des Lokalen Aktionsplans | ||
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Die Lokale Koordinierungsstelle in der Trägerschaft von Camino - Werkstatt für Fortbildung, Praxisbegleitung und Forschung gGmbH - koordiniert die Umsetzung des Lokalen Aktionsplan, berät die Träger bei der Antragstellung und hat die Geschäftsführung für den Begleitausschuss. Der Begleitausschuss konstituierte sich im September 2007. Er besteht aus 14 stimmberechtigten und 5 beratenden Mitgliedern aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Der Begleitausschuss repräsentiert die Vielfalt der Träger und Bevölkerung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Gemeinsam mit der Lokalen Koordinierungsstelle legt der Begleitausschuss Förderschwerpunkte und Förderkriterien fest; in einem zweiten Schritt stimmen die Mitglieder ein Verfahren zur Einreichung von Projektvorschlägen ab, das von der Lokalen Koordinierungsstelle veröffentlicht wird. Die Mitglieder des Begleitausschusses entscheiden dann analog der Ziele des Lokalen Aktionsplans und der Förderkriterien über die eingereichten Projektvorschläge. Projektaufrufe werden ein- bis zweimal im Jahr veröffentlicht. Der Begleitausschuss versteht sich damit als "Wächter" des Lokalen Aktionsplans. Die Einzelprojekte setzen die Inhalte und Ziele des Lokalen Aktionsplans konkret um. Die Lokale Koordinierungsstelle steht in ständigem Austausch mit den Einzelprojekten und wird über deren Projektverlauf informiert. Die Lokale Koordinierungsstelle und Delegierte des Begleitausschusses besuchen die Einzelprojekte, um sich direkt vor Ort über den Projektverlauf und die Zielerreichung zu informieren. Die Lokale Koordinierungsstelle nimmt eine Gesamtbewertung der Einzelprojekte vor, auf deren Grundlage eine Anpassung bzw. Nachsteuerung des LAP vorgenommen wird. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind unterschiedliche Maßnahmen, wie z.B. regelmäßige Pressegespräche und Veröffentlichung in den lokalen Medien, geplant. Durch Pressearbeit und Präsenz auf öffentlichen Veranstaltungen von Vertreter/innen des Lokalen Aktionsplans wird über den aktuellen Stand der Umsetzung informiert. Des Weiteren wird eine bezirksweite identitätsstiftende Kampagne zum Lokalen Aktionsplan im Bezirk durchgeführt. Die Webseite und unterschiedliche Info-Materialien stellen interessierten Akteur/innen und Bürger/innen aktuelle Informationen zur Verfügung. Die lokale Koordinierungsstelle befindet sich in der Scharnhorststraße 5, 10115 Berlin, Tel. 030 786 29 84 . Ansprechpartnerin ist Victoria Schwenzer. | ||
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