Lokaler Aktionsplan Friedrichshain-Kreuzberg

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat im Rahmen des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut -Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Lokalen Aktionsplan Friedrichshain-Kreuzberg entwickelt. Ziel des Programms ist es, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus durch präventive Maßnahmen zu begegnen.

Das Bundesprogramm sieht vor, dass die Lokalen Aktionspläne von den Kommunen gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren entwickelt werden. In einem ersten Schritt wurde daher die spezifische Problemlage im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg beschrieben und die hier bereits vorhandenen Netzwerke, zivilgesellschaftlichen Initiativen und Ressourcen analysiert. Auf dieser Basis wurden vom Ämternetzwerk und verschiedenen lokalen Akteuren gemeinsam Zielstellungen formuliert und Handlungsschritte entwickelt, die Sie sich auf diesen Seiten ansehen können.

Für die Umsetzung des Lokalen Aktionsplans erhielt der Bezirk von Oktober 2007 bis Dezember 2010 Fördermittel des Bundesprogramms "VIELFALT TUT GUT", mit denen rund 40 Einzelprojekte umgesetzt wurden. Die Entscheidung über die Projekte traf der Begleitausschuss, dem neben Vertreter/innen der Kommune auch Vertreter/innen der Zivilgesellschaft angehören.

Seit 1. Januar 2011 ist der Lokale Aktionsplan in die degressive Förderphase übergegangen und wird durch das Bundesprogramm "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" über weitere drei Jahre unterstützt. In dieser Phase stehen deutlich weniger Fördermittel zur Verfügung, die zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Lokalen Aktionsplanes eingesetzt werden.

Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“.